Frankfurter Rundschau

AssadKurz vor Beginn des G8-Gipfels hat der syrische Staatschef Baschar al-Assad die europäischen Staaten davor gewarnt, die Rebellen in seinem Land mit Waffen zu unterstützen. “Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen.”
Assad sagte der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” in dem in Damaskus geführten Interview, eine Folge von Lieferungen an die Rebellen wäre der Export des Terrorismus nach Europa. “Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren.” Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte in der vergangenen Woche gewarnt, dass es immer mehr Islamisten aus Deutschland nach Syrien ziehe, um aufseiten von Dschihadisten zu kämpfen. Von dort kämen sie radikalisiert und möglicherweise auch “mit einem Kampfauftrag” zurück.
Assad verglich die Diskussion über den Konflikt in seinem Land mit der Debatte über Afghanistan. “Manche unterscheiden zwischen ‘guten’ und ‘schlechten’ Kämpfern, so wie sie vor ein paar Jahren zwischen ‘guten’ und ‘schlechten’ Taliban sowie einer ‘guten’ und ‘schlechten’ Al-Kaida unterschieden haben”, sagte der Machthaber, der seit über zwei Jahren versucht, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen.

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2 Responses to Frankfurter Rundschau

  1. shinichi says:

    Baschar al-Assad: “Manche unterscheiden zwischen ‘guten’ und ‘schlechten’ Kämpfern, so wie sie vor ein paar Jahren zwischen ‘guten’ und ‘schlechten’ Taliban sowie einer ‘guten’ und ‘schlechten’ Al-Kaida unterschieden haben.”

    Google translation: Baschar al-Assad: “Some distinguish between ‘good’ and ‘bad’ fighters, as they have made a difference a couple of years between ‘good’ and ‘bad’ Taliban and a ‘good’ and ‘bad’ al-Qaeda before.”

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